3. Februar 2026 – Die globale Wirtschaftskanzlei Hogan Lovells hat die NRW.BANK zu rechtlichen und steuerlichen Fragestellungen im Zusammenhang mit dem Abschluss eines InvestEU-Garantievertrags mit der Europäischen Union beraten. Die NRW.BANK ist der erste „InvestEU Implementing Partner“ in Deutschland, der einen derartigen Vertrag mit der Europäischen Union abgeschlossen hat.

Der Garantievertrag dient insbesondere der Absicherung von Ausfallrisiken eines neuen virtuellen Fonds „NRW.Venture EU Tech&Scale“, mit dem die NRW.BANK künftig bis zu 30 Millionen Euro pro Finanzierung in kapitalintensive Start-Ups und sog. Scale-ups investieren kann. Insgesamt sollen so bis zu 200 Millionen Euro zusätzlich für Investitionen in junge Deep Tech- und Wachstumsunternehmen, die einen Standort in NRW haben, bereitgestellt werden.

Scale-ups sind stark wachsende hochinnovative Unternehmen, die die Start-up-Phase hinter sich gelassen haben und sich in einer Wachstumsphase befinden, die großen Kapitalbedarf erfordert. Die NRW.BANK und die Europäische Union teilen sich die Risiken zu je 50 Prozent (pari-passu). Gleichzeitig partizipieren beide Seiten gleichwertig an möglichen Erlösen, beispielsweise durch einen erfolgreichen Exit.

Die Beratung durch Hogan Lovells erfolgte zu allgemein zivilrechtlichen, bankaufsichtsrechtlichen und steuerlichen Fragestellungen.

Hogan Lovells Team für NRW.BANK

Dr. Jochen Seitz (Partner), Dr. Julian Fischer (Partner), André Melchert (Counsel) (alle Kapitalmarkt- und Bankaufsichtsrecht, Frankfurt);

Dr. Heiko Gemmel (Partner), Anne de Kiff (Counsel) (beide Steuerrecht, Düsseldorf).

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