Auf den ersten Blick scheint es relativ einfach zu entscheiden,
ob jemand ein KMU ist oder nicht.
Das Gesetz arbeitet mit drei Indikatoren:
- die Zahl der Beschäftigten weniger als 250
beträgt;
- Jahresnettoumsatz von bis zu 50 Mio. EUR und
- die Bilanzsumme 43 Mio. EUR nicht überschreitet.
Erfüllt das Unternehmen die Mitarbeiterzahlgrenze und eine
der beiden finanziellen Grenzen, gilt es als KMU. In Wirklichkeit
ist die Situation jedoch nicht so einfach.
1.) Andere Aspekte der Bewertung als KMU
Eine der größten Tücken der KMU-Schwellenwerte
besteht darin, dass sie nicht allein, sondern in Relation zu den
Daten anderer Mitglieder der betroffenen Firmengruppe bewertet
werden sollten. Im Zuge der Auswertung sind die individuellen Daten
des zu bewertenden Unternehmens sind auch die Daten der verbundenen
Unternehmen, sowie Partnerunternehmen hinzuzurechnen.