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ARTICLE · 22 FEBRUARY 2022

Die chinesische DSGVO – erste Eindrücke

Das Gesetz zum Schutz personenbezogener Daten (PIPL) tritt in China am 1. November in Kraft. Auch wenn das Gesetz auf den ersten Blick wie das chinesische...

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Das Gesetz zum Schutz personenbezogener Daten (PIPL) tritt in China am 1. November in Kraft. Auch wenn das Gesetz auf den ersten Blick wie das chinesische Äquivalent der DSGVO erscheinen mag, dürfen wir die konzeptionellen Unterschiede zwischen dem europäischen und dem chinesischen Datenschutzkonzept nicht vergessen.

Gleichzeitig zeichnet sich hinter den an die Vorgaben der DSGVO erinnernden PIPLRegeln die Überlegenheit des chinesischen Staates nach nationaler Sicherheit und Datenlokalisierung gegenüber dem Schutz von Daten natürlicher Personen ab, die im europäischen Ansatz jedoch Vorrang genießen.

Es ist wichtig zu betonen, dass die PIPL wie die DSGVO eine extraterritoriale (grenzüberschreitende) Wirkung hat, also die Regeln sind auch für alle Datenverantwortlichen außerhalb Chinas bindend, deren Zweck es ist, chinesischen Bürgern Waren und Dienstleistungen bereitzustellen oder die Aktivitäten natürlicher Personen in China zu analysieren und ein Profil zu

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