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ARTICLE · 06 NOVEMBER 2026

21. EU-Sank­ti­ons­pa­ket

Fellner Wratzfeld & Partners
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Die EU hat am 23. Juli 2026 ihr 21. Sanktionspaket gegen Russland verabschiedet, das weitreichende Maßnahmen in den Bereichen Energie, Finanzwesen und Handel umfasst.

European UnionInternational Law

Am 23. Juli 2026 haben die EU-Mitgliedstaaten das mittlerweile 21. Sanktionspaket gegen Russland angenommen. Im Mittelpunkt stehen erneut die Einnahmen aus Energiegeschäf-ten, der Zugang zum Finanzsystem und die Versorgung der russischen Rüstungsindustrie. Zugleich nimmt die EU verstärkt Vermittler und Unternehmen in Drittländern ins Visier.

Rückblick: Die Kernpunkte des 20. Sanktionspakets

Um die neuen Maßnahmen richtig einzuordnen, lohnt sich ein kurzer Blick auf das umfassende 20. Sanktionspaket. Für die Unternehmenspraxis standen dabei drei Themen im Vordergrund:

  1. Import- und Exportverbote: Vorgesehen waren zusätzliche Handelsbeschränkungen sowie ein vollständiges Verbot von Seeverkehrsdiensten für russisches Rohöl. Damit sollten weitere Einnahmequellen Russlands eingeschränkt werden.

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