Am 23. Juli 2026 haben die EU-Mitgliedstaaten das mittlerweile 21. Sanktionspaket gegen Russland angenommen. Im Mittelpunkt stehen erneut die Einnahmen aus Energiegeschäf-ten, der Zugang zum Finanzsystem und die Versorgung der russischen Rüstungsindustrie. Zugleich nimmt die EU verstärkt Vermittler und Unternehmen in Drittländern ins Visier.
Rückblick: Die Kernpunkte des 20. Sanktionspakets
Um die neuen Maßnahmen richtig einzuordnen, lohnt sich ein kurzer Blick auf das umfassende 20. Sanktionspaket. Für die Unternehmenspraxis standen dabei drei Themen im Vordergrund:
- Import- und Exportverbote: Vorgesehen waren zusätzliche Handelsbeschränkungen sowie ein vollständiges Verbot von Seeverkehrsdiensten für russisches Rohöl. Damit sollten weitere Einnahmequellen Russlands eingeschränkt werden.